Bielablick, alter Baum auf dem Sandsteinplateau

Bielatal: Wanderung zum Bielablick und zu den Herkulessäulen

Nachdem mich das Bielatal als Ausflugsziel zum Klettern begeistert hat, haben wir das Gebiet noch einmal zu Fuß genauer unter die Lupe genommen. In Form von zwei gemütlichen Foto-Wanderungen, die sich natürlich auch miteinander zu einem Rundweg kombinieren lassen, haben wir zahlreiche neue Blickwinkel entdeckt. Wegen der sommerlichen Hitze (Ende August) sind die Strecken recht kurz gewählt und konzentrieren sich auf die Motivsuche. Als Start- und Zielpunkt diente uns der Wanderparkplatz an der Schweizermühle. So haben wir uns im Rahmen der ersten Wanderung die östliche Talseite angesehen – und anschließend im zweiten Teil die westliche Seite des Tales. Aufgrund der Vielzahl an Motiven sind dem Wandern im Bielatal zwei Beiträge gewidmet.

Als Höhepunkte der ersten Wanderung sind der Bielablick mit Kaiser-Wilhelm-Feste, die Kanzelstein-Aussicht und die Kletterfelsen an den Herkulessäulen zu nennen. Im Rahmen der zweiten Wanderung faszinierten uns folgende Ausblicke: Nachbar-Aussicht, Sachsenstein-Aussicht und Johanniswacht. Mit der Bennohöhle war zum Abschluss für Abkühlung in der Dunkelheit gesorgt.

Aber von vorn, los geht es mit dem ersten Teil der Wanderung in Richtung Bielablick:

Zum Bielablick mit Kaiser-Wilhelm-Feste.

Ausgehend vom Parkplatz Schweizermühle, sind wir dem Wegweiser „gelber Punkt“ gefolgt und über Steinstufen links den Hang hinauf gewandert. Links des Weges befindet sich die Ruine eines Türmchens. Rechts des Wanderweges fallen zerklüftete Strukturen am Sandstein auf – und an einigen Stellen ist der Blick ins Tal möglich. Recht zügig ist auch ein größeres Plateau erreicht: der Aussichtspunkt Bielablick mit der Kaiser-Wilhelm-Feste. Dabei handelt es sich um eine künstliche Bastion aus Stein, die von dem Rosenthaler Baumeister J.G. Kaiser entsprechend dem Zeitgeschmack im Jahr 1880 errichtet worden ist. Auf einer grünen Lehrtafel ist des Weiteren zu lesen: „ Als Kuriosum gilt die Entstehungsgeschichte – so soll die Idee zum Bau einer bierseeligen Stammtischwette entsprungen sein.“ Im Jahr 1992 erfolgte eine Sanierung und Rekonstruktion des Bauwerkes. In jedem Fall eignet sich die Bastion wunderbar als Orientierungspunkt im Bielatal, denn sie ist aus der Ferne sehr gut zu erkennen.

Kanzelstein-Aussicht und Bergpfad an den Herkulessäulen.

Weiter geht es zu einem zweiten schönen Aussichtspunkt, der Aussicht vom Kanzelstein. Dabei kann man den Blick zu den faszinierenden Kletterfelsen, aber auch hinab ins Tal und in Richtung der Ottomühle schweifen lassen. Wieder ein Stück zurück, befindet sich eine Bank am Wanderweg und es führt ein Weg abwärts zu den Kletterfelsen. Am bekanntesten sind wohl die beiden Felsnadeln namens Herkulessäulen. Mit einem grünen Pfeil ist der Bergpfad markiert, der entlang der schönen Felsnadeln und Felsentürme ins Tal führt.

Steile Felswände mit tollen Farben, faszinierende Felsspalten und formschöne Strukturen des Sandstein prägen diesen Abschnitt. Vorbei an der Herkulesquelle, führt der Weg zurück in Richtung Schweizermühle … oder zu weiteren Aussichtspunkten, die sich auf der anderen Seite vom Bielatal befinden. Also auf zur zweiten Wanderung!

Zum Klettern ist das Bielatal ebenfalls sehr schön: Vier Gipfel im Bielatal – Klettern im Tal der Türme und Felsnadeln.

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