Stausee in der Dresdner Heide

Wanderung im Osten der Dresdner Heide – Wald, Wiesen und Felder

Radeberg – Dresdner Heide mit Stausee und Tanzzipfelwiese – Ullersdorf – Großerkmannsdorf.

Der nachfolgend beschriebene Rundweg startet und endet im Süden von Radeberg. Dabei geht es im ersten Teil auf breiten Waldwegen und kleinen Waldpfaden durch die Dresdner Heide, wobei eine kurze Rast am Stausee und an der Tanzzipfelwiese zu empfehlen ist. Im zweiten Teil wandern wir auf breiten Feldwegen und Dorfstraßen zurück nach Radeberg. Die Strecke umfasst 13,8 km und eignet sich gut zum Wandern und Joggen. Unterwegs habe ich das frische Blattgrün, Spiegelungen im Wasser, leuchtend gelbe Rapsfelder und blühende Wiesen bewundert.

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Start im Süden von Radeberg.

Als Start und Zielpunkt dieser Runde habe ich die Bushaltestelle 302 bzw. den kleinen Parkplatz gewählt, der sich an der Schillerstraße / Abzweig Juri-Gagarin Str. in Radeberg befindet. Nach einem kurzen Stück entlang der Juri-Gagarin Str. biegen wir nach links auf den Hirschstängelweg ab. Dieser führt erst durch eine lauschige Gartenanlage und dann direkt in die Dresdner Heide.

Durch die Dresdner Heide und bis zur Prießnitz.

Auf dem Hirschstängelweg erreichen wir den Stallweg, auf den wir nach links abbiegen. Kurz darauf befindet sich rechts des Weges eine Holzbank. An dieser Stelle kreuzen sich mehrere breite Hauptwege, wobei wir nach rechts auf die Gabel abbiegen. So wandern wir etwas tiefer in die Dresdner Heide hinein. Kurz nach der kleinen Steinbrücke, die über den Bachlauf des Schwarzwassers führt, zweigt ein kleiner, unscheinbarer Pfad nach links ab. Es ist der Bischofsweg, dessen Verlauf wir folgen werden, bis wir den Flusslauf der Prießnitz erreichen. Wir biegen nach rechts auf den Neuen Weg (NW) ab, der entlang der Prießnitz bis zur Holzbrücke an der Breiten Furt führt. Am Ufer der Prießnitz finde ich die Lichtstimmungen und Spiegelungen immer wieder aufs Neue ganz bezaubernd, weshalb ich eine kurze Rast zur Motivsuche eingeplant habe.

Von der Prießnitz bis zum Stausee.

Nachdem wir die Prießnitz an der Holzbrücke überquert haben, gabelt sich der Weg. Den Bischofsweg, der nach rechts führen würde, lassen wir bei dieser Route unbeachtet und wählen stattdessen den linken Pfad, der mit einer roten 8 markiert ist. So geht es weiter entlang der kleinen Waldpfade namens Alte Acht und Verkehrte Gabel, bis wir den idyllisch gelegenen Stausee erreichen. Zuvor gibt es an der Stelle, an der sich die Verkehrte Gabel mit dem geradlinigen Hauptweg Alte 1 kreuzt, noch eine Besonderheit zu entdecken! Am Stamm eines Baumes befindet sich (etwas versteckt in einer Vertiefung in der Baumrinde) eines der historischen Waldzeichen. Dabei handelt es sich um das Geschnittene Waldzeichen mit dem Symbol der Verkehrten Gabel.

Am Ufer des Stausees laden mehrere Holzbänke und eine Schutzhütte zum gemütlichen Rasten inmitten des Waldes ein. Das rötlich-braune Wasser des Sees, sowie die Spiegelung der Baumkronen im ruhigen Wasser machen diesen Ort meiner Meinung nach zu einem wunderschönen Ausflugsziel.

Vom Stausee zur Tanzzipfelwiese.

Nach einer kurzen Pause soll die Runde nun auf den Waldpfaden namens Reichsapfel und Verkehrter Anker weitergehen. So ist der mit einem W gekennzeichnete Weißiger Weg flott erreicht, wo wir erst nach links abbiegen. Kurz nach der kleinen Brücke nehmen wir den unmarkierten Pfad (Reitweg), der nach rechts führt. Auf diesem Pfad erreichen wir wieder einen geradlinigen Hauptweg, den A-Flügel. Er verläuft in nordöstliche Richtung und mit einem Abzweig nach rechts auf den Bischofsweg erreichen wir die große Tanzzipfelwiese, die sich am östlichen Rand der Dresdner Heide erstreckt. Auf dem Bischofsweg überqueren wir die Wiese und tangieren die Siedlung von Ullersdorf.

Ullersdorf und Großerkmannsdorf.

Nach dem Überqueren der Ullersdorfer Hauptstraße geht es weiter entlang des Bischofsweges (der sich inzwischen von einem Waldweg in eine Dorfstraße gewandelt hat) und wir erreichen ein ländlich geprägtes Gebiet mit weiten Feldern und Wiesen. Lässt man den Blick nach Südwesten schweifen, so ist in der Ferne der Dresdner Fernsehturm zu erkennen. Im Nordosten befindet sich unser nächstes Ziel: Großerkmannsdorf. Wir nehmen den breiten Feldweg, der nach links abzweigt und erreichen bequem den kleinen Ort. Entlang der Alten Hauptstraße geht es nach links weiter, dann überqueren wir die Ullersdorfer Straße und erreichen die saftig grünen, blühenden Wiesen an der Goldbachaue. Hier gibt es einen schönen Weg, der entlang des Bachlaufs der Goldbach bis nach Radeberg führt. Entlang der Wiesen und Felder wandern wir bis zum Siedlungsrand. An den Gärten biegen wir scharf links auf den Flügelweg ab, der vorbei am Radeberger Sportplatz führt. Auf diesem Weg erreichen wir unseren Ausgangspunkt an der Schillerstraße.

Bilder des Waldes als dekorative Drucke.

Auf meinen Wanderungen durch die Dresdner Heide ist übrigens die Kamera immer mit dabei. Ausgewählte Fotografien und Zeichnungen des Waldes biete ich biete ich bei OhMyPrints als Wandbilder an – zum Bsp. als Poster, Leinwanddruck, auf Alu-Dibond oder als Acrylglasbild. Motive aus dem Zauberwald sind auch bei REDBUBBLE, PIXELS und SAATCHI ART als dekorative Drucke verfügbar.

Verkürzte Variante des Rundweges.

Da ich die Runde im Osten der Dresdner Heide zu jeder Jaheszeit schön finde, möchte ich abschließend noch eine verkürzte Variante vorstellen, die ich im Februar 2019 gewandert bin. Sie umfasst etwa 7 km. Dabei fällt der Abschnitt durch die Dresdner Heide deutlich kürzer aus, der Rest der Strecke ist mit der zuvor beschriebenen Wanderung identisch. Die Wegführung durch den Wald gestaltet sich dabei wie folgt: Hirschstängelweg – Stallweg / Alte 4 (alternativ weiter auf dem Hirschstängelweg) bis zum Tanzzipfelweg / Bischofsweg in Ullersorf. Dabei sind bei mild-winterlicher Stimmung ebenfalls einige Fotos entstanden:

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