Sierra de Seldetes, Mandelfelder, Spanien

Ein Sprung aus Sachsen in die spanische Bergwelt. I.

Sprung nach Spanien

In Anlehnung an die Reiseberichte aus 2017 und 2018 möchte ich sehr gern einen thematischen Sprung aus Sachsen hinaus wagen. Dabei soll es um Wanderungen an der spanischen Mittelmeerküste und im Hinterland der Provinz Alicante gehen. Der spanische Südosten ist meiner Meinung nach eine landschaftlich reizvolle Region, in der es eine Vielzahl von Bergen und Wanderrouten zu entdecken gibt. Die Gegend fasziniert mich seit einigen Jahren und sie ist für mich mittlerweile viel mehr als nur ein Urlaubsziel geworden.

Weitblick, Gipfelglück und rote Felsen.

Einen besonderen Tag habe ich zum Anlass genommen, um die spanische Sierra de Seldetes kennenzulernen. Dabei handelt es sich um ein Gebirge, das sich zwischen den traditionellen Ortschaften Gata de Gorgos und Benissa erhebt. Aus der Ferne betrachtet und auf den ersten Blick wirkt der sanft geformte Bergrücken eher unscheinbar. Der höchste Punkt befindet sich 432 m über dem Meeresspiegel. Ausgehend von Gata de Gorgos gibt es einen schönen und gut markierten Rundwanderweg zu entdecken. Unterwegs bieten sich tolle Ausblicke auf das Mittelmeer und die umliegenden Berge. Hier geht es zum ausführlichen Bericht über die Sierra de Seldetes. Darüber hinaus kann die Wanderung auch mit einem Abstecher zu den roten Felsen und zu einer besonderen Wasserstelle kombiniert werden. Dort wächst einer der ältesten Mastixsträucher Spaniens. Er ist zwischen 600 und 800 Jahre alt. Mehr dazu im Beitrag: Paseo de les Coves Roges, Font de la Mata und Sierra de Seldetes

Triangulation auf Spanisch.

Der Wanderweg führt vorbei an Mandelfeldern, durch den aromatisch duftenden Pinienwald und hinauf auf den Gipfel namens Serrellars. Dort befindet sich eine Säule aus Beton, die Bestandteil eines Systems von Fixpunkten zur Landvermessung ist. Dieses Netzwerk geodätischer Punkte, die sich meist in erhöhten Positionen befinden, erstreckt sich über ganz Spanien. Den geodätischen Schnittpunkten, die in Spanien als Vértices Geodésicos bezeichnet werden, habe ich einen Beitrag im Partnerblog namens Montepuro gewidmet. Innerhalb der nördlichen Provinz Alicante habe ich bereits einige Gipfel dieser Art besucht. Ausgedehnte Wandertouren durch die spanische Bergwelt lassen sich sehr gut mit der Entdeckung der geodätischen Punkte – und damit verbunden auch mit einer gedanklichen Zeitreise zum Thema Landvermessung & Kartografie kombinieren. In Erinnerung an die Triangulationspunkte in den sächsischen Bergen finde ich es schön, dass es ein ganz ähnliches System auch in Spanien gibt.

Weitere Wanderungen in Spanien mit zahlreichen Landschaftsfotos sind im Blog bei Montepuro zu sehen.

#geburtstagswanderung #eins #einsprung

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