Schwäne auf dem Kapellenteich, Moritzburger Teiche

Dresdner Heide, Friedewald und Moritzburger Teiche

Mit dem Fahrrad durch dichte Wälder, idyllische Dörfer und am Elberadweg.

Ähnlich meiner Radrunde im Mai, wollte ich die Kombination von Dresdner Heide und dem Friedewald bei Moritzburg nochmals in Form einer Radrunde unter die Lupe nehmen. Dieses Mal mit neuen Motiven und einer anderen Wegführung im Bereich der Moritzburger Teiche.

Als Start- und Zielpunkt habe ich (für mich) praktischerweise die Heidemühle festgelegt. Jedoch sind auch weitere Ausgangspunkte möglich, die viel zentraler liegen: so zum Beispiel der Waldparkplatz am Fischhaus, die Waldschlösschenbrücke oder das Königsufer an der Elbe. Insgesamt umfasst die Runde 66,5 km und verläuft sowohl auf gut befestigten Straßen, als auch auf unebenen Waldwegen. Doch es soll nicht losgehen, ohne vorab einen Blick auf die Karte geworfen zu haben:

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Durch das Tal der Prießnitz und durch Dresden-Klotzsche bis Volkersdorf.

Im ersten Abschnitt gleicht die Streckenführung der aus meinem Beitrag im Mai, siehe: Dresdner Heide – Friedewald – Schloss Moritzburg – Lößnitzgrund. Also ganz bequem und mit leichtem Gefälle durch das schöne Tal der Prießnitz. Besonders gefallen mir die schönen Lichtstimmungen am Prießnitzufer, sodass gleich zu Beginn in Höhe der Schwedenbrücke eine erste Foto-Pause eingelegt werden musste. Weiter auf dem breiten Waldweg durch das Tal bis zum Nesselgrund (und auf dem O-Weg hinauf in die Stadt), durch Dresden-Klotzsche in Richtung Flughafen und weiter bis zu den Waldteichen bei Volkersdorf.

Die Dörfer im Osten der Moritzburger Teiche.

Doch anstatt (südlich der Waldteiche) nach Moritzburg abzubiegen, entschied ich mich dieses Mal für einen anderen Weg. So setzte ich die Runde auf ruhigen Dorfstraßen im Osten bzw. Nordosten der Moritzburger Teiche fort. Nach 14 km erreichte ich den Ort Volkersorf, nach 16 km Bärnsdorf und nach 19 km Berbisdorf. Vom Dammweg kommend, spiegelt sich die Dorfkirche im Teich. Weiter entlang des Schlossparks und auf der Berbisdorfer Str. nach Bärwalde. Beim Überblicken der weiten Felder ist bald im Hintergrund der schlanke Kirchturm von Bärwalde zu erkennen. Der kleine Ort befindet sich im Norden der Moritzburger Teiche und nun soll es weiter in südwestliche Richtung durch den Friedewald gehen.

Zu den Altenteichen im Friedewald.

Auf dem Waldweg namens Alte 2 (F-Weg) erreichte ich nach 26 km den Unteren Altenteich. An seinem Ufer befinden sich alte Bäume, eine Schutzhütte aus Holz und ein Bootsanleger. So kam ich nicht umhin, eine ausgiebige Pause zur Motivsuche einzuplanen.
Obwohl es nicht direkt auf der Strecke liegt, wollte ich mir auch bei dieser Radtour den berühmten Blick auf den Schlossteich und das einstige Jagdschloss von August dem Starken nicht entgehen lassen. So beschloss ich, einen insgesamt 4 km langen Abstecher zum Schloss Moritzburg zu unternehmen (auf dem HC-Weg und Steinernen Weg zum Schlossteich) und anschließend auf dem selben Weg wieder zum Unteren Altenteich zurückzukehren. Damit sind 31 km geschafft. Entlang des Oberen Altenteiches geht es auf dem W-Weg weiter in Richtung der Ortschaft Auer. Am Gasthof in Auer führt der Weg nach links bis zur Kreuzung und nach Überquerung der stark befahrenen Straße wieder in den Wald.

Kapellenteich, Fuchsberg und Spitzberg.

Nun geht es nach rechts weiter entlang des Ilschenteiches und nach insgesamt 34,5 km ist der kleine Kapellenteich erreicht. An seinem Ufer lockte mich der schöne Anblick einer Schwanen-Familie dazu, erneut zu pausieren. Nach dem Forsthaus Kreyern würde die breite Straße flott hinab in den Spitzgrund führen. Dennoch entschied ich mich für den weniger komfortablen Weg entlang der Waldpfade. Dazu zweigte ich nach rechts auf den Naturlehrpfad namens Nordweg ab (grüner Querstrich).

Den Ausschilderungen folgend, gelangte ich auf unebenen Wegen bis zum Fuchsberg. Zwar ist der Rastplatz auf dem Fuchsberg als Aussichtspunkt in meiner Karte eingezeichnet. Aber bedingt durch die hohen Bäume gab es zum Zeitpunkt meines Ausfluges nicht allzu viel zu sehen. Alternativ zur Aussicht in Richtung Meißen und auf die linkselbischen Hänge, weisen Panorama-Aufnahmen in der Schutzhütte darauf hin, was theoretisch zu sehen wäre, wenn man durch die dichten Baumkronen blicken könnte.

So sollte es im Anschluss zur Spitzberg-Aussicht gehen, um vielleicht von diesem Standort aus den Weitblick auf das Elbtal genießen zu können. Aber auch die Sicht vom Spitzberg in 205 m Höhe blieb größtenteils von Baumkronen überdeckt.

Rückweg am Elberadweg nach Dresden.

Etwas ernüchtert von den beiden „Aussichtspunkten“ mit Blick ins Grüne, hat mir hingegen die Abfahrt hinab zum Spitzgrundteich sehr gefallen. Dabei handelt es sich um einen schmalen Waldpfad, der über Wurzeln und sandige Bereiche den Hang hinab führt und sich daher gut fürs Mountainbiken eignet. Am Ufer des Teiches angekommen, sind knapp 38 km geschafft. Nach den holprigen Waldwegen, war es nun an der Zeit, den Kilometerstand noch etwas aufzubessern.

Entlang der Moritzburger Str. geht es in das Zentrum von Coswig (40 km), weiter in Richtung Altkötzschenbroda (46 km) und auf dem Elberadweg bis in das historische Zentrum von Dresden. Nach insgesamt 57 km ist das Königsufer erreicht, mit Blick auf die markante Altstadt-Silhoutette Dresdens. Nach etwa 60 km führt der Weg kurz vor der Waldschlösschenbrücken hinauf zur Bautzner Str., dann nach links weiter zum Eingang in die Dresdner Heide. Dieser befindet sich am Waldparkplatz, kurz nach dem Fischhaus. Auf den breiten Waldwegen namens Doppel E und HG/HB geht es aufwärts – und zurück zum Ausgangspunkt an der Heidemühle.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung von Dresden eignen sich ebenso für eine Radtour:
Stausee Oberwartha
Alter Bahndamm, Wehlen und Rathen
Schöne Höhe
Schönfelder Hochland
Talsperre Malter

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