Gamrig, Klettern am Waltersdorfer Horn und am Heidebrüderturm, Elbsandsteiengebirge

Klettern am Gamrig

Bei meiner Mai-Wanderung zum Gamrig sind mir die Gamrighöhle und die schönen Felsformationen an den Kletterzustiegen aufgefallen. So habe ich große Lust darauf bekommen, ein paar leichte Gipfel zu erklimmen – natürlich mit Sicherung und bei gutem Wetter.

Der Sandstein im Rathener Gebiet.

Besonderer Dank gilt Uli, der vier schöne Kletterwege bzw. Gipfel ausgewählt hat und vorweg gestiegen ist. Für meinen Geschmack waren die Schwierigkeitsgrade III und IV genau richtig – und ich konnte ausgiebig testen, wie ich Halt am Sandstein finde. Im Rathener Gebiet ist das Gestein besonders weich und brüchig, demnach ist bei Nässe vom Klettern abzuraten. Auf einer Tafel am Wanderweg wird ausdrücklich auf die fortschreitende Erosion hingewiesen. Andererseits bietet der Sandstein am Gamrig zahlreiche Vertiefungen und schöne Griffe. Darüber hinaus wird man bei Erreichen des Gipfels mit einem wunderbaren Rundblick in die Landschaft belohnt. Etwas ungewohnt war es, einmal den Platz vor der Kamera einzunehmen. Für die Aufnahmen am Fels danke ich Dirk.

Die vier Gipfel.

Zu Beginn haben wir uns die Südkante (IV) vom Waltersdorfer Horn vorgenommen, die im Kletterführer mit zwei Sternchen als schöner Weg bezeichnet ist. Vom Gipfel aus ging es wieder ein Stück nach unten und gleich weiter auf dem Alten Weg (IV) hinauf auf den Heidebrüderturm.

Daraufhin ein kurzer Positionswechsel zum Heidestein, um an der Südwestrippe (III) hinauf zu klettern. Abschließend war noch ein recht kleiner Gipfel an der Reihe, der sich direkt am Wanderweg befindet: hinauf ging es auf dem Alten Weg (III) an der Gamrigscheibe – mit einem tollen Weitblick auf den Lilienstein und in Richtung der Bastei.

Rückblickend muss ich gestehen, das mir die beiden ersten Kletterwege am Besten gefallen haben (die Südkante am Waltersdorfer Horn und der Alte Weg am Heidebrüderturm). Insgesamt war es für mich ein tolles Kletter-Erlebnis, das auf jeden Fall die Neugier auf weitere Gipfel im Elbsandsteingebirge geweckt hat!

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