Naturdenkmal Hängebuche im Helfenberger Park

Hängebuchen im Helfenberger Park – verschlungene Formen

Eine Fotoserie über Holz, Verfall und Perspektiven.

Im Helfenberger Park bei Dresden befinden sich zwei Bäume, die sowohl durch ihre Größe, als auch durch die verschlungenen Formen ihrer Äste faszinieren. Es handelt sich um zwei 300 Jahre alte Hängebuchen. Eine von beiden wurde in der Nacht zum 1. April 2015 infolge eines Sturmes entwurzelt. Seit dem kann man ihre urige Schönheit, aber auch die Spuren des langsamen Verfalls aus unmittelbarer Nähe betrachten.

Da ich mich im Allgemeinen für Wald und Wurzeln sowie für Motive des Seins und der Vergänglichkeit begeistere, möchte ich diesem Baum hiermit eine Fotoserie widmen. Bereits mehrfach habe ich den Helfenberger Park und die Hängebuchen besucht, wobei sich der Ausflug sehr gut mit einer gemütlichen Wanderung im Schönfelder Hochland kombinieren lässt. Über drei lohnende Aussichtspunkte im Hochland habe ich bereits im Herbst 2018 berichtet. Die Wanderwege in der Umgebung sind hervorragend markiert, sodass ich in diesem Beitrag auf eine detaillierte Wegbeschreibung verzichten möchte. Im Fokus sollen die Formen des Holzes stehen.

Altbekanntes mit anderen Augen sehen.

„Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht damit, Neues zu entdecken, sondern damit, Altbekanntes mit anderen Augen zu sehen.“ (unbekannt)

Meiner Meinung nach lohnt es sich durchaus, etwas Neues zu entdecken und dabei Altbekanntes nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn man zwischendurch die Perspektive wechselt, so können Details zum Vorschein kommen, die auf den ersten Blick verborgen waren. In diesem Sinne musste der alte Baum recht ausgiebig und aus allen Richtungen als Modell herhalten, wobei eine ganze Reihe von Fotos entstanden ist. Zwischen den stattlichen Ästen stehend, erinnert mich die liegende Hängebuche im Helfenberger Park jedes Mal aufs Neue an Bildmotive der Urzeit, die mich zu einer gedanklichen Zeitreise animieren. Zweifellos lasse ich mich sehr gern von der Natur inspirieren und oftmals gibt es auch an altbekannten Orten ganz neue, überraschende Details zu entdecken. Die Hängebuchen haben mich in ihren Bann gezogen und ich finde, dass der Helfenberger Park ganzjährig einen (Foto)-Ausflug wert ist.

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