blühende Wiese nahe der Heidemühle, Dresdner Heide

Frühlingslauf in der Dresdner Heide

Lust auf frische Waldluft? Dann geht es in die Dresdner Heide – mit gelände-tauglichen Laufschuhen und etwas Kondition bewaffnet. Für Läufer, die auch gern einmal über „Stock und Stein“ oder auf weichem Boden joggen, habe ich die folgende Runde erkundet. Aber auch für Wanderer bieten sich hierbei einige sehr idyllische Abschnitte, vor Allem abseits der Hauptwege. Zur Orientierung helfen die historischen Wegzeichen, die an den Baumstämmen mit roter Schrift auf weißem Grund aufgemalt worden sind. Die Strecke umfasst knapp 14 Kilometer.

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Vom Waldrand in Radeberg bis zur „Gabel“

Wegverlauf: Schneise Eins – Alte Vier – Jagdflügel – Brille – Zirkel (alternativ Nachtflügel) – Gabel

Start und Ziel des Rundweges durch die Heide ist ein kleiner Parkplatz am Ortseingang Radeberg. Er befindet sich am Rand der Radeberger Landstraße. Von hier aus führt ein mit „1“ markierter Hauptweg in den Wald hinein und wir starten die Runde auf der Schneise Eins bis zur ersten Kreuzung. Nach rechts würden wir auf den C-Flügel gelangen, aber wir nehmen die Alte Vier (Stallweg) in Richtung Süden. Rechts des Weges entdecken wir bald einen kleinen Pfad, der die Buchstaben „JF“ bzw. den Namen Jagdflügel trägt. Dem Verlauf des Jagdflügels folgend, teilt sich bald der kleine Weg und wir halten uns links. (An dieser Stelle ist die Markierung etwas irreführend, da beide Pfade mit „JF“ bezeichnet sind. Wir biegen also hier bitte nach links ab!) Die hohen Grashalme leuchten in einem satten Grünton und am Wegesrand befinden sich überwiegend Nadelbäume. So gelangen wir zu einer Kreuzung und wenden uns nach rechts auf den Weg „Brille“ (das entsprechende Symbol ist meiner Meinung nach selbsterklärend). Kurz darauf nehmen wir links den Zirkel (oder den Nachtflügel), um wieder auf einen befestigten Hauptweg zu gelangen. Und schon sind die ersten 2,4 Kilometer geschafft!

Auf dem Bischofsweg bis zum Flusslauf der Prießnitz

Wegverlauf: Gabel – Bischofsweg – Neuer Weg

Jetzt biegen wir rechts ab. Nach einer recht kurzen Wegstrecke auf der „Gabel“, treffen wir auf eine Miniaturbrücke, die von Steinen begrenzt wird. Danach geht es nach links auf den Bischofsweg. Somit erreichen wir den Neuen Weg und ein schönes Flüsschen mit idyllischem Uferbereich: die Prießnitz. Wir biegen nach rechts auf den Hauptweg und sehen bald eine Holzbrücke.

Weiter geht’s auf kleinen Pfaden

Wegverlauf: Neuer Weg – Bischofsweg – Schneise 9 – Gänsefuß – Kreuz Stern – HG-Weg

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: wer bereits nach 4,4 Kilometern umkehren möchte, biegt gleich wieder rechts ab und läuft auf dem Mühlweg in Richtung Langebrück. So ist, wie im letzten Abschnitt dieses Beitrages beschrieben, der Ausgangspunkt bequem zu erreichen. Aber ich vermute, dass ihr noch genügend Energie besitzt und Euch den weiteren Teil der Tour nicht entgehen lasst …
Also biegen wir an der Holzbrücke nach links ab und folgen weiterhin dem Verlauf des Bischofsweges bis zur Schneise 9. Hier geht es wieder nach nach links und wir laufen auf der 9 bis zum Gänsefuß. Daraufhin halten wir uns rechts, bis wir auf dem Gänsefuß und weiter auf dem Kreuz Stern (Symbol: durchkreuzter Kreis) nach 6,6 Kilometern den HG-Weg erreichen. Links sieht man einen Rastplatz mit Holzhütte und rechts befindet sich ein ganz alter, charakteristischer Baum.

Zur einstigen Heidemühle

Wegverlauf: HG-Weg – HB-Weg (Dreibörnerweg) – Schneise 10 – Heidemühle – Neuer Weg

An dieser Stelle biegen wir rechts ab und folgen dem Hauptweg, der erst mit HG und später mit HB markiert ist, bis zur Kreuzung mit der Alten Eins. Hier befindet sich rechts des Hauptweges eine Schneise, die mit der Nummer 10 markiert ist. Diese nehmen wir, um geradewegs bis zur Heidemühle zu gelangen. Nach acht Kilometern geht es weiter auf dem Neuen Weg entlang der Prießnitz. Auf diesem Weg kommen wir vorbei am kleinen Höllenbornteich, der sich auf der linken Seite befindet und als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Rechts des Weges rauscht leise das Flüsschen namens Prießnitz, dem wir ein Stück flussaufwärts folgen.

Endspurt zum Dachsenberg und zurück nach Radeberg

Wegverlauf: Mühlweg – Weißiger Weg – Alte Acht – Anker – Radeberger Landstraße

An der zweiten Holzbrücke biegen wir nach links auf den Mühlweg und erreichen den Weißiger Weg (Symbol ähnelt einem W). In der Ferne ist das Verkehrsrauschen der Radeberger Landstraße zu hören und wir wenden uns nach links. So erreichen wir auf dem Weißiger Weg und nach 11 Kilometern die stark befahrene Straße. Also überqueren wir sie geschwind und befinden uns nun ganz in der Nähe des Dachsenberges. Der Hauptweg trägt hier eine doppelte Symbolik und würde uns geradeaus in Richtung Langebrück führen (Ochsenkopfweg). Wir biegen aber rechts auf einen kleinen Pfad und bleiben damit auf dem mit W markierten Weißiger Weg. Daraufhin gelangen wir an die Kreuzung mit einem geradlinigen Weg, der die Nummer 8 trägt. Hier begeben wir uns nach rechts auf die Alte Acht, erreichen kurz darauf die Naturschutzstation am Dachsenberg und queren die Ullersdorf-Langebrücker Straße. Weiter geht es auf der Alten Acht bis zum Ankerweg. Hier wenden wir uns nach rechts und bald erreichen wir unseren Ausgangspunkt an der Radeberger Landstraße.

Weitere Strecken zum Laufen oder Wandern finden sich in den Beiträgen Rundweg 2 und Rundweg 4.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Ulrich Pankotsch
    24. Mai 2017 22:53

    hallo Adriana,
    wieder eine gute Wanderroute in der Heide. Gabel war bei mir bisher immer nur eine supergute Abfahrt mit dem Fahrrad ab der „Holzlagerstrasse“ runter Richtung Nordfriedhof. Die bauen die MTB-Typen manchmal etwas aus.
    War selber heute übrigens in den Schrammsteinen und am Teufelsturm unterwegs. Ist schon schön, wenn man unterwegs sein kann, wenn andere arbeiten.

    Antworten

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