Bäume und Gräser im Gegenlicht, Wanderung Dresdner Heide

Wanderung in der Dresdner Heide – Tanzzipfelwiese und Stausee

Dresdner Heide

Wanderung vom Weißen Adler (in Dresden-Bühlau) zum Stausee, zur Heidemühle und zurück.

Wir starten in der Dresdner Neustadt und folgen der Bautzner Landstraße in Richtung Bühlau oder nehmen die Straßenbahlinie 11 (zum Beispiel vom Bahnhof Neustadt aus) bis zur Haltestelle „Weißer Adler“. Am Weißen Adler angekommen, überqueren wir zuerst die Straße, nehmen rechts den „Heideflügel“-Weg und starten damit unsere Wanderung in die Dresdner Heide. Der Rundweg wird ca. 17,4 Kilometer umfassen, ist überwiegend gut befestigt und kann gut zu Fuß oder mit dem Mounainbike erkundet werden.

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Zum Stausee.

Wir folgen zunächst dem Heideflügel, kreuzen bald den Eichhörchenweg sowie die Heinrich-Cotta-Straße und gelangen geradewegs auf den eine große Schneise, die mit einem großen A gekennzeichnet ist. Wir befinden uns also jetzt auf dem A-Flügel. Danach halten wir uns links und erreichen die Alte Acht. An einer großen Kreuzung treffen wir auf den Zweienweg, folgen aber weiter der Alten Acht und biegen dann rechts in den B-Flügel ein. Anschließend wählen wir auf der rechten Seite einen Abzweig in den „Reichsapfel“ und erreichen bald den Stausee am Haarweidebach. Der idyllisch gelegene See besitzt eine kleine Insel in der Mitte und eignet sich sehr gut für eine erste Rast. Hierbei können mehrere schön gestaltete Holzbänke oder eine Schutzhütte in Beschlag genommen werden. Wir umrunden den See, gelangen wieder auf den Reichsapfel (hier biegen wir links ab), folgen ihm ein Stück und erreichen so den Weißiger Weg. Die ersten fünf Kilometer sind geschafft!

Weiter zur Tanzzipfelwiese in Ullerdorf.

Dem Weißiger Weg folgen wir nach rechts und gelangen in einem Abzweig links wieder auf den A-Flügel. Weiter geht’s! Wir überqueren nun die Alte Eins und gelangen danach rechts auf den Stallweg (der auch als Alte Vier bezeichnet wird). Dem Stallweg folgend, sehen wir auf der rechten Seite die große, in sattem Grün leuchtende Tanzzipfelwiese und erreichen bald den Rand der Ullersdorfer Siedlung. (Hierbei können wir alternativ den nahezu parallel verlaufenden Hirschstängel-Weg nehmen.) Nun wenden wir uns nach rechts auf den Tanzzipfelweg, erreichen kurz darauf den Bischofsweg und überqueren die Wiese, bis wir einen weiteren Rastplatz mit Holzbank erreichen. Nach ca. 8,6 Kilometern ist es Zeit für eine zweite Pause.

An der Heidemühle.

Danach folgen wir noch ein Stück dem Bischofsweg und treffen nochmals auf den A-Flügel. Hier biegen wir links ab, bis zur Kreuzung mit der Alten Eins, in die wir nach rechts einbiegen. Nach einer Weile kreuzen wir den Weißiger Weg, biegen anschließend rechts in die „Verkehrte Gabel“ und folgen ihr geradewegs bis zur Kreuzung mit dem HG-Weg. Hier biegen wir rechts ab, erreichen die Prießnitz und gelangen über eine Holzbrücke direkt auf den Neuen Weg. Wir gehen ein Stück flussabwärts und sehen links des Weges das Grundstück Heidemüle. An der Radeberger Landstraße angekommen – und nach 13 Kilometern – besteht die Möglichkeit, mit der Buslinie 305 zurück nach Dresden zu fahren. Wenn aber noch genügend Energie vorhanden ist, geht es noch ein Stück weiter. Für den Endspurt verbleiben ca. 4,4 Kilometer.

Zurück nach Bühlau.

Dazu folgen wir der Straße auf der linken Seite ca. 150 Meter, um auf den Dreibörnerweg (HB-Weg) zu gelangen. Der gut befestigte Wanderweg mündet unmittelbar in den HG-Weg und führt uns zurück zu unserem Ausgangspunkt in Bühlau. Unterwegs können wir auf der linken Seite ein Fachwerk entdecken: dabei handelt es sich um die Installation „Drei Brücken“ des Künstlers Olaf Holzapfel. Anschließend kommen wir am Forst vorbei, wo sich auch eine Schutzhütte sowie ein Rastplatz befinden. Wir folgen immer weiter dem HG-Weg, kreuzen den Zweienweg und erreichen über den Weg „Am Heiderand“ wieder den Weißen Adler. Damit beenden wir unsere Wanderung.

Eine Runde durch die Heide lohnt sich im Übrigen das ganze Jahr über. Im Frühling, wenn das frische Blattgrün sprießt… im Spätsommer, wenn der Boden früh am Morgen geheimnisvoll zu dampfen beginnt und Gespinste im Gegenlicht glitzern… aber auch im Winter, wenn Väterchen Frost am Werk war und alle Zweige mit Eiskristallen benetzt sind.

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