Ausblick vom Papststein auf die Schrammsteine und auf Papstdorf

Papststein, Gohrisch und Pfaffenstein: Erster Teil der Wanderung

Die Wanderung, mit Start in Bad Schandau und Ziel in Königstein, besteht aus drei Etappen:

Teil 1: Von Bad Schandau zum Damwildgehege und Aufstieg auf den Papststein.
Teil 2: Aufstieg auf den Gohrisch und weiter zum Pfaffenstein.
Teil 3: Aufstieg auf den Pfaffenstein und Ankunft in Königstein.

Los geht es mit dem ersten Abschnitt, also von Bad Schandau zum Damwildgehege und Aufstieg auf den Papststein.

Wir starten unsere Wanderung am Bahnhof in Bad Schandau (Anfahrt aus Dresden mit der Bahnlinie S1) und wandern über drei Tafelberge der Sächsischen Schweiz bis nach Königstein. Die Route umfasst etwa 13,5 Kilometer und führt durch Wälder, kleine Ortschaften sowie auf Felsplateaus mit vielseitigen Ausblicken. Auf den Spuren von Künstlern des 18. Jahrhunderts bewegen wir uns ein Stück entlang des Malerweges: Die Strecke vom Alten Schulweg in Kleinhennersdorf, über den Papststein bis zum Gohrisch ist Teil der 6. Etappe des romantischen Malerweges. Zur Orientierung soll zuerst ein Blick auf die Karte dienen.

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Beobachtungen am Wildgehege und Schrammsteinblick

Von Bad Schandau aus folgen wir zuerst ein Stück der Elbe in östliche Richtung (entlang der Friedrich-Gottlob-Keller Straße) bis zum Täppichtsteig. Auf diesem Waldwanderweg erreichen wir nach etwa zwei Kilometern Kleinhennersdorf und an der Kreuzung mit der Hauptstraße nehmen wir den Alten Schulweg in Richtung Papststein. Am Fuße des Papststeins kommen wir an einem Damwildgehege vorbei und können die scheuen Tiere aus der Nähe beobachten. Bevor wir den Aufstieg wählen, lohnt sich ein kurzer Umweg in Richtung Weinleitenweg. Von hier aus kann man einen wunderbaren Blick auf die Schrammsteine genießen. Nach einer kurzen Pause kehren wir wieder um und besteigen auf dem mit einem roten Punkt markierten Wanderweg den Papststein. Links des Hauptweges befindet sich ein kleiner Pfad, auf dem wir in halber Höhe zu interessanten Felsen gelangen. Der auffällig strukturierte Sandstein, ein Felsüberhang und das Duften der Kiefern machen den kleinen Abstecher zu einem Erlebnis. Wir kehren anschließend auf den Hauptweg zurück und nach insgesamt 4,5 Kilometern Wanderung erreichen wir in 451 Metern Höhe das Gipfelplateau mit zahlreichen Aussichtspunkten.

Weitblick vom Papststein

Auf dem Gipfel des Papststeins befinden sich auch ein kleines Gasthaus, ein Lastenaufzug und ein weißer Feuerwachturm, der schon aus der Ferne gut zu erkennen ist. Der Stein besitzt drei Klettergipfel und in nordwestlicher Richtung sind die Festung Königstein sowie der Lilienstein zu erkennen. Im Westen schauen wir direkt auf den Gohrisch, den wir uns als nächstes Ziel vornehmen werden. Ein toller Weitblick bietet sich auch in östliche Richtung, denn dort befinden sich das markante Schrammsteinmassiv und der Große Winterberg. Bereits im Jahr 1780 wurde der Papststein durch einen ersten Wanderweg erschlossen und ist seitdem ein lohnendes Ausflugsziel in Mitten einer Hochebene. Nachdem wir den beeidruckenden Ausblick in alle Himmelsrichtungen genießen konnten, folgen wir wieder dem roten Punkt und steigen zum Waldparkplatz Gohrisch ab. Der Parkplatz kann im Übrigen als alternativer Ausgangspunkt gewählt werden, denn von hier aus sind Papststein und Gohrisch ganz bequem und in kurzer Zeit erreichbar. Wer noch einen weiteren Tafelberg erkunden möchte, kann zusätzlich auf den Kleinhennersdorfer Stein wandern. Er befindet sich nordöstlich des Papststeins und damit ganz in der Nähe.

Weiter geht es zum Gohrisch, mehr darüber im 2. Teil der Wanderung.

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