Felsspalte und bemooste Felswände im Zscherregrund

Wanderung im Uttewalder Grund, eine märchenhafte Felsenwelt

Im Rahmen der heißen Sommertage habe ich nun einen weiteren Talweg unter die Lupe genommen: im Uttewalder Grund und im Zscherregrund bei Wehlen. Wunderschöne Gesteinsformationen, mit Moos benetzte Felsspalten und ein feucht-kühles Klima locken zu einer entspannten Sommerwanderung mit zahlreichen Foto-Pausen.

Durch den Zscherregrund bis Wehlen.

Ausgehend vom Rande der Ortschaft Lohmen, führt der mit einem grünen Strich markierte Brückwaldweg zuerst an einer Gedenksäule vorbei, die an den Bauernaufstand von 1790 erinnert. Dann weiter hinab in das urige Tal. Mit einem Abzweig nach rechts würde es gleich in den Schleifgund und weiter in den Uttewalder Grund gehen. Selbigen Abschnitt wollte ich aber für den Rückweg aufheben!
Geradeaus verläuft ein steiniger Weg den Hang hinauf. Oben angekommen, zweigt der Wanderweg erst nach rechts und kurz darauf wieder nach links ab. Er führt hinab in den Kohlgrund und den Zscherregrund. Mit dem Abzweig nach rechts führt der breite Weg zwischen den traumhaften Felswänden in die Stadt Wehlen. Am Elberadweg angekommen, bietet sich ein schöner Ausblick in Richtung Basteifelsen und das kleine Städtchen an der Elbe lädt zum Rasten ein.

Uttewalder Grund und Uttewalder Felsentor.

Für den Rückweg bietet sich der mit einem roten Punkt markierte Wanderweg an, der auch Teil des Malerweges ist. Dabei geht es geradewegs in nördliche Richtung zuerst wieder durch den Wehlener Grund und weiter in den Uttewalder Grund. Ein ganz beeindruckendes Motiv stellt zweifellos das Uttewalder Felsentor dar. Dabei wandert man unter mehreren großen Felsblöcken hindurch, die zwischen den Wänden eingeklemmt sind. Da die Strecke bei Touristen beliebt ist, empfiehlt es sich, nach Möglichkeit einen Wochentag zu wählen. Für einen kurzen Moment konnte ich die Felskulisse ganz allein genießen und fotografieren, dann kam auch schon die nächste Wandergruppe. Ein Stück nach dem Felsentor führt der Bruno-Bartel-Weg über Treppen hinauf nach Uttewalde und weiter zum Ausgangspunkt nach Lohmen. Das ist eine Variante. Jedoch entschied ich mich dafür, lieber noch etwas im Schatten des Tales zu wandern und über den Schleifgrund und den Brückwaldweg zurück zu kehren.

Insgesamt eine kurze Wanderung auf bequemen Wanderwegen, die eine Fülle an Motiven zu bieten hat!

Bei der Runde habe ich bislang zwei interessante Bereiche außer Acht gelassen: den Teufelsgrund und den Höllengrund, der zum Steinernen Tisch und in Richtung Bastei führt. Das wird nachgeholt!

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ulrich Pankotsch
    2. August 2018 22:07

    Da kommt man sogar mit dem Fahrrad von Lohmen, Wehlen oder der Bastei durch und kann dann in der Gasthaus Waldidylle ein rustikales Essen geniessen, da gibt es z.B. weiße Bohnen oder Flecke – Mut gehört halt auch in die Gastronomie – Getränke sind Standard und der Kneiper macht dies im Nebenjob.
    Allerdings sieht man vom Rad die vielen Details nicht, macht aber trotzdem Spaß

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    • Stimmt, die Wege sind ja schön breit und gut befestigt zum Radeln. Die komplette Basteirunde habe ich auf jeden Fall noch auf dem Schirm und will die Gegend noch einmal mit dem Fahrrad unsicher machen – allerdings warte ich auf Abkühlung.

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  • Wunderschöne Bilder und tolle Beschreibung. :-)). Danke fürs Zeigen.

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