Am Ufer der Wesenitz, Wasserkraftanlage Niezelgrund in der Lohmener Klamm

Wanderung an der Wesenitz – Lohmener Klamm und Liebethaler Grund

Lichtstimmung an der Wasserkraftanlage Niezelgrund. Am Ufer der Wesenitz.

Ganz beeindruckt vom historischen Wasserkraftwerk in der Lohmener Klamm, haben wir eine zweite Runde im Tal der Wesenitz unternommen. Ausgehend vom Schloss Lohmen, führte der Weg aufs Neue flussaufwärts zur Wasserkraftanlage Niezelgrund. Bislang konnte ich leider keine genauen Angaben darüber finden, in welchem Zeitraum das Wehr geöffnet und geschlossen wird. Aber es liegt die Vermutung nahe, dass man im Verlauf des Vormittages die schönsten Lichtstimmungen bei geöffnetem Wehr beobachten kann.

Das Rauschen des hinabströmenden Wassers… warme Sonnenstrahlen, die durch dicht belaubte Baumkronen dringen… und mit Moos benetzte Steine am Flussufer der Wesenitz machen das Verweilen in der Nähe des Wasserkraftwerkes zum Erlebnis für alle Sinne. Zudem bietet sich eine traumhafte Kulisse inmitten des Waldes.

Über Steintreppen (und ggf. über die Stahlleiter, die sich rechts des Aufstieges befindet) geht es weiter hinauf und entlang der Wesenitz bis zur Försterbrücke. Während ich bei der letzten Runde weiter geradeaus bis Porschendorf gewandert bin, war nun nun der Abzweig nach links über die Brücke an der Reihe. Der Wegmarkierung mit dem gelben Strich folgend, geht es auf wilden Steinstufen bzw. einem wenig befestigten Pfad den Hang hinauf. Dieser steile Weg schlängelt sich aus dem Tal der Wesenitz und verläuft weiter bis zum Waldrand.

Der Mühlsdorfer Koordinatenstein.

Am Wegesrand befindet sich ein unscheinbarer Grenzstein, der den Schnittpunkt des 14. Längengrades mit dem 51. Breitengrad markiert. Deutlich auffälliger ist hingegen das zugehörige Meridiandenkmal, das rechts des Wanderweges am Rastplatz zu finden ist. Dabei handelt es sich um den Mühlsdorfer Koordinatenstein, der auch direkt am Malerweg liegt. Da es Abweichungen zwischen dem früheren und dem heute gebräuchlichen Koordinatensystem gibt, wurde der Mühlsdorfer Koordinatenstein genau in der Mitte zwischen dem früheren und dem heutigen Schnittpunkt aufgestellt.
Vom Rastplatz aus bietet sich ein schöner Ausblick nach Süden auf die weiten Felder und in Richtung Lohmen. In der Ferne ist auch der Lomener Kirchturm zu sehen.

Liebethaler Grund, am Beginn des Malerweges.

Weiter geht es auf dem breiten Wanderweg (gelber Strich), der zuerst zwischen dem Waldrand und Feldern in Richtung Liebethal führt und dann nach links in den Liebethaler Grund abzweigt. Über den idyllischen Liebethaler Grund, der den Beginn des Malerweges darstellt, habe ich bereits im Detail berichtet. Der breite Wanderweg lädt zum Spazieren ein und führt nach rechts zur Ruine der Lochmühle, zum Richard-Wagner-Denkmal und vorbei am ehemaligen Elekrizitätswerk Copitz bis zum Klettergarten. Da es am Tag unserer Wanderung sehr heiß war, ging es im Tal auf dem selben Weg zurück bis zur Lochmühle, dann weiter zur Daubemühle und auf dem Malerweg zurück zum Schloss Lohmen.

Im Beitrag Wanderung durch die Lohmener Klamm und Wasserkraftanlage Niezelgrund habe ich einen weiteren Ausflug ins Tal der Wesenitz beschrieben.

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